Normen & Richtlinien als Werkzeug
DIN · ISO · Maschinenverordnung 2023/1230
Die Rechenvorschrift steht in einem 200-Seiten-PDF. Ihr Konstrukteur blättert, überträgt Formeln nach Excel – und ein halbes Jahr später weiß niemand mehr, ob Blatt 4 noch nach der geltenden Ausgabe gerechnet ist.
Wir bauen die Rechen- und Prüfschritte, die Ihre Konstruktion täglich braucht, als geführte Werkzeuge auf Basis der Normen, die Ihr Haus lizenziert hat: Eingabemaske für die Parameter, hinterlegte Berechnungslogik, klare Bewertung – in Ordnung, grenzwertig, kritisch – und ein Prüfprotokoll zum Ablegen, das Eingabewerte, Zwischenwerte und den zugrunde gelegten Normstand festhält. Dazu Checklisten für Richtlinien wie die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230, die ab dem 20.01.2027 ohne Übergangsfrist gilt. Weiter unten sehen Sie das Prinzip an einer Zahnradauslegung.
So läuft eine Auslegung heute
Ist-Aufnahme · manueller Weg- Arbeitsgang 010
Ausgabe suchen
Welche Ausgabe gilt, liegt sie im Haus vor, ist die Lizenz aktuell? Der Ordner im Regal sagt das nicht, also fragt man den Kollegen, der es zuletzt gerechnet hat.
1–3 Stunden - Arbeitsgang 020
Abschnitte durcharbeiten
Von 200 Seiten sind zwölf relevant. Die verweisen auf zwei weitere Normen, und die Formelzeichen wechseln zwischen den Blättern die Bedeutung.
0,5–1 Tag - Arbeitsgang 030
Nach Excel übertragen
Formeln, Grenzwerte und Tabellenwerte wandern von Hand in eine gewachsene Arbeitsmappe – samt der Tippfehler, die niemand sieht, weil das Ergebnis plausibel aussieht.
0,5–1 Tag - Arbeitsgang 040
Prüfen und ablegen
Ein zweiter Konstrukteur rechnet nach, die Werte gehen in die Dokumentation, das Blatt wird abgelegt. Welche Normausgabe zugrunde lag, steht nirgends.
2–4 Stunden
Summe heute≈ 1,5–3 Tage pro Auslegung
Zeitangaben: Erfahrungswerte aus unserer Projektarbeit, keine Messwerte.
Probieren Sie es aus
Eigene Rechenlogik · kein Normtext| Prüfprotokoll | Ritzel (1) | Rad (2) |
|---|---|---|
| Teilkreis d | 54,00 mm | 126,00 mm |
| Kopfkreis da | 60,00 mm | 132,00 mm |
| Achsabstand a | 90,00 mm | |
| Übersetzung i = z2/z1 | 2,33 | |
Vereinfachte Demo mit eigener Rechenlogik – kein Normtext. Im Projekt: Ihre lizenzierten Normen, Ihre Grenzwerte, mit Prüfprotokoll als PDF.
Was Sie bekommen
Lieferumfang · Pos. 2- Geführte Rechenwerkzeuge auf Basis Ihrer lizenzierten Normen: Eingabemaske für die Parameter, hinterlegte Rechenlogik, Bewertung in Ordnung / grenzwertig / kritisch
- Prüfprotokoll zu jedem Ergebnis – Eingabewerte, Zwischenwerte, Grenzwerte, zugrunde gelegter Normstand, Datum, Bearbeiter – als Dokument für Ihre Ablage
- Checklisten für die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 und weitere Richtlinien, mit Verweis auf die jeweilige Fundstelle statt mit Normtext
- Läuft in Ihrem Haus, mit Ihren Vorlagen und Formblättern – keine Cloud-Pflicht, kein Abo
- Einweisung Ihrer Konstruktion am eigenen Werkzeug, mit Kurzanleitung zum Nachschlagen
- Wird eine Norm neu aufgelegt, ziehen wir Rechenlogik und Checkliste nach: als beauftragte Anpassung mit eigenem Preis, nicht als laufender Änderungsdienst
Rechtlicher Hinweis: Wir vervielfältigen keine Normtexte. Wir digitalisieren nicht Ihre Normen, sondern bauen Ihre Prüfprozesse auf Basis Ihrer lizenzierten Normen – als eigenständige Berechnungslogik und eigene Checklisten mit Normverweis, etwa „gemäß DIN EN ISO 13849-1, Abschnitt X“. Normtexte, Tabellen und Grafiken übernehmen wir nicht, Norm-PDFs nehmen wir nicht entgegen. Sie arbeiten im Rahmen der Lizenz, die Ihr Unternehmen bei DIN Media & Co. hält; sollen mehrere Nutzer zugreifen, klären wir die Netzwerklizenz vorab mit Ihnen.
Wie wir vorgehen
- 010
Erstgespräch
15 Minuten, kostenlos. Wir sagen ehrlich, ob sich ein Werkzeug für Ihren Fall lohnt.
- 020
Pilot, 2 Wochen
Ein Prozess, Ihre echten Unterlagen, lauffähiges Werkzeug – 4.900 € Festpreis.
- 030
Rollout
Weitere Prozesse und Feinschliff, nach Umfang 12.000–25.000 €.
Was uns dazu gefragt wird
Fragen aus echten Gesprächen- Wie ist das mit unseren Normen-Lizenzen?
- Wir digitalisieren nicht Ihre Normen, wir bauen Ihre Prüfprozesse auf Basis Ihrer lizenzierten Normen. Normtexte, Tabellen und Grafiken übernehmen wir nicht; das Werkzeug ist eigenständige Rechenlogik und eine eigene Checkliste mit Normverweis, etwa „gemäß DIN EN ISO 13849-1, Abschnitt X“. Norm-PDFs nehmen wir nicht einmal entgegen – Sie arbeiten in Ihrer eigenen, aktuellen Lizenz. Bei Zugriff durch mehrere Nutzer klären wir vorab die Netzwerklizenz-Frage.
- Wir haben schon ein CAQ- und ein PLM-System.
- Die ersetzen wir nicht. CAQ und PLM verwalten Prüfpläne, Dokumente und Stände – gerechnet wird in beiden nicht. Genau die Auslegungsrechnung und die Prüfschritte davor sind unser Werkzeug: der Teil, der heute in einer gewachsenen Excel-Mappe und einem PDF-Ausdruck neben den Systemen passiert. Heraus kommt ein Protokoll im Format Ihrer Ablage – es geht dorthin, wo Ihre Dokumente ohnehin liegen.
- KI macht Fehler – wer haftet für die Berechnung?
- Im Werkzeug rechnet keine KI. Die Logik ist fest hinterlegt und arbeitet deterministisch: gleiche Eingabe, gleiches Ergebnis, jeder Zwischenschritt im Protokoll nachvollziehbar. Die fachliche Freigabe bleibt bei Ihrem Ingenieur. Das Werkzeug nimmt ihm das Blättern und Übertragen ab, nicht die Verantwortung.
- Was passiert, wenn die Norm neu aufgelegt wird?
- Dann ziehen wir Rechenlogik und Checkliste nach – eine Änderung am Werkzeug statt eines neuen Projekts, beauftragt und mit eigenem Preis. Einen laufenden Änderungsdienst für Normen bieten wir nicht. Weil jedes Protokoll festhält, nach welchem Stand gerechnet wurde, sehen Sie sofort, welche Auslegungen Sie prüfen müssen. Wer die Neuauflage bemerkt und die Anpassung anstößt – in der Regel Ihr Normenmanagement –, legen wir vorher fest.
- Wie lange dauert es, bis wir das nutzen können?
- Der Pilot läuft zwei Wochen: Kickoff mit Unterlagenliste am Anfang, ein Review-Termin nach etwa einer Woche, am Ende Übergabe mit Einweisung. Von Ihnen brauchen wir eine Ansprechperson in der Konstruktion und den einen Prozess, der am meisten weh tut.
- Wir haben gerade keine Zeit für so ein Projekt.
- Deshalb ist der Pilot auf genau einen Prozess begrenzt. Von Ihnen kommen die Unterlagen zu diesem Prozess und zwei kurze Rückfragetermine, den Rest machen wir. Zwei Wochen später prüft Ihre Konstruktion das Werkzeug an echten Fällen – nicht an einer Präsentation.
Nennen Sie uns die Auslegung, die Ihre Konstruktion am häufigsten rechnet.
Dazu die Norm, die dahintersteht, und wer das Ergebnis heute gegenprüft. Antworten wird Ihnen ein Maschinenbau-Ingenieur, der solche Auslegungen selbst gerechnet hat – kein Vertrieb.